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Kinder: Erste Schritte im Netz

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Wann sollte das Kind eigentlich zum ersten Mal ins Netz dürfen? Und was sollten Eltern bei den ersten Surfversuchen beachten? Der Internet-ABC-Clip erklärt's!

Spiel des Monats: Jolly Rover

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Richtig gute Adventure-Spiele für Piraten-Fans sind schwer zu finden. Das Hunde-Seeräuber-Abenteuer "Jolly Rover" zählt zweifellos dazu.

Fernsehhelden im Netz - Kinder gucken WWW

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Eine Meldung des Internet-ABC über die neue Ausgabe des FLIMMOs: Fernsehhelden im Netz - Kinder gucken WWW

ROCK it  trainiert das musische Hören

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Das Internet-ABC berichtet über ein neues Spiel von radio108.de zum Tag gegen Lärm 2011.

Tomaten auf den Ohren?

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Das Internet-ABC berichtet über den Tag gegen Lärm.

Dolmetscher im Formate-Dschungel

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Twittern im Team

Klasse Geschichten - klasse Preise

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Das Internet-ABC gibt es jetzt auch auf Türkisch!

Die neue Browser-Generation

Internet-ABC - Sa, 21/05/2011 - 13:32
Das Internet-ABC stellt die neuen Browser vor, die mehr Geschwindigkeit und Service bieten sollen.

Phänomen Lady Gaga

Mediaculture Online - Sa, 21/05/2011 - 06:01

New York - Ein durchsichtiger Plazenta-Mantel, Funken sprühende Brustgewehre und ein essbares Fleischkleid - diese und viele andere Kostüme und Accessoires haben die New Yorkerin Stefani Germanotta in den letzten drei Jahren zu dem gemacht, was sie heute ist: Exzentrikerin, Mega-Popstar, Fashion-Ikone und Twitter-Königin mit mehr als zehn Millionen Fans. Mit jedem Auftritt wachsen die Erwartungen an die 24-Jährige, sich selbst von neuem zu übertreffen. Ihre Kostüme werden immer schräger und ihre Bühnenauftritte immer kontroverser. Dabei versucht sie, ihrem Motto treu zu bleiben, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist.

 

Das am meisten erwartete Album 2011

 

Diese Botschaft soll auch Lady Gagas neues Album vermitteln. «Born This Way» kommt am 23. Mai auf den Markt und soll nach Angaben des Musik-Magazins «Rolling Stone» das am meisten erwartete Album des Jahres 2011 sein. Laut Gaga können die Fans eine «Hochzeit von elektronischer Musik mit bedeutendem, ja sogar epischem, Metal oder Rock and Roll» und «Vorschlaghammer-artigen Tanzrhythmen» erwarten, schreibt das Magazin. Das Album sei die Antwort auf viele ihrer Fragen, wer sie selbst ist und wie sie in ihrem zwischen Fantasie und Realität schwankenden Leben ihre Identität beibehalten kann.

 

Schon bevor das Album in den Plattenläden und auf iTunes aufschlägt, hat die Pop-Diva mit einigen früh veröffentlichten Singles erwartungsgemäß für Aufregung gesorgt. Im Musikvideo von «Judas» sitzt sie als Maria Magdalena verkleidet auf einem Motorrad hinter Jesus mit Dornenkrone und singt von ihrer Liebe zu Judas. Viele Christen empfanden das als Beleidigung, doch Lady G. beteuerte, ihr Song habe keinerlei religiöse Bedeutung. «Ich sehe es als soziales Statement. Ich sehe es als kulturelles Statement. Es ist eine Metapher» erklärte die Sängerin in einem Interview.

 

Die Künstlerin provoziert und polarisiert mit großem Erfolg. Doch während ihre Auftritte und Bühnenshows immer wieder alle Grenzen sprengen, wird die Originalität ihrer Musik von Kritikern und Musikfans in Frage gestellt. Zu sehr erinnern ihre bisherigen Songs an europäischen Dancefloor-Pop der 80er und 90er Jahre. «Die Hälfte der Stücke sind Madonna-Imitate. Doch das ist Teil des Konzepts. Ruhmesmonster müssen sich nicht mit Originalität beschäftigen» schrieb ein Kritiker des «Rolling Stone»-Magazins. Ein anderer Song von ihr sei nichts anderes als eine «liebevolle Abba-Parodie».

 

Schräge Künstlerin mit ernster Botschaft

 

Dass auch die aus dem neuen Album ausgekoppelte Single «Born This Way» verblüffende Ähnlichkeit mit einem Madonna-Song aus den 80er Jahren hat, scheint Gagas «kleine Monster» - wie sie ihre Fans auch nennt - nicht zu stören. Wichtiger ist ihnen die Botschaft der Sängerin, die sich ihr Leben lang als Außenseiter gesehen hat. Gaga möchte zu mehr Gerechtigkeit in der Welt und gegenseitiger Akzeptanz ungeachtet der sozialen Herkunft oder sexuellen Orientierung beitragen. Besonders intensiv setzt sich die aus einer italienisch-katholischen Familie stammende Künstlerin im Kampf gegen Aids und für Schwulenrechte ein.

 

Lady Gaga wird verehrt, weil sie anders ist als alle anderen und diese Eigenschaft stolz wie ein Aushängeschild mit sich trägt. Die Worte «normal» und «unmöglich» hat sie völlig neu definiert. Als Darstellungskünstlerin und Fashion-Ikone ist sie momentan unübertroffen. Doch ob die Sängerin Popmusik tatsächlich weichenstellend beeinflussen kann, wird sich wohl erst nach ihren nächsten Musikalben zeigen. Von Elisabeth Gründer, dpa

 

Die Stadt der Liebe flirtet mit moderner Technik

Mediaculture Online - Sa, 21/05/2011 - 06:00

Paris - Flirtbegeisterte Pariser schwören auf moderne Technik. Mit kleinen Anwendungen für internet- und GPS-fähige Handys können sie Gleichgesinnte in ihrer Umgebung orten und unverbindlich kontaktieren. Vorbei sind die Zeiten unangenehmer Abfuhren in vollen Cafés oder Bars. Allein die Anwendung aka-aki soll in Frankreich schon 250 000 Nutzer haben. Beim Netzwerk Grindr für Homosexuelle gibt es nur in London und New York mehr Anhänger als in Paris. Früher sei er rausgegangen, heute öffne er einfach das Handy-Programm, zitierte die Zeitung «Le Monde» einen Nutzer. Um Gleichgesinnte besser zu finden, können Anwender ein Profil mit Interessen und Fotos erstellen. (dpa)

Kinderschützer: Reality-Dokus für Kinder entwürdigend

Mediaculture Online - Fr, 20/05/2011 - 14:02

Berlin - Entwürdigend und teilweise illegal sind nach Ansicht von Kinderschützern die «Reality»-Dokus einiger Privatsender. Immer öfter würden Kinder in Formaten wie der RTL-Sendung «Super Nanny» «vorgeführt und sprichwörtlich zum Deppen gemacht», sagte Christian Zainhofer vom Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes in Berlin der Nachrichtenagentur dpa.

 

Am 7. Mai verabschiedete der Verband eine Resolution zum Schutz von Kindern in TV-Produktionen. Unter anderem eine Folge der RTL-Sendung «Super Nanny» hatte die Kinderschützer auf den Plan gerufen: Darin hatte eine Mutter vor laufender Kamera ihre fünfjährige Tochter mehrfach geschlagen: «Das kann doch nicht sein, dass das Team einfach weiterfilmt, anstatt zu sagen: Stopp!»

 

Längst nicht ausreichend, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung sei das sogenannte Verpixeln der Kinder. Der Sender RTL II zum Beispiel habe in «Tatort Internet» (gesendet im Herbst 2010) die im Netz aufgespürten vermeintlichen Pädophilen unkenntlich gemacht. Die Kinder, die offen vor der Kamera Interviews gaben, seien aber zu erkennen gewesen.

 

«Für die Kinder kann das in ihrem Heimatort Folgen haben», merkte Zainhofer an. Sinnvoll seien derartige Formate nur, wenn es im Anschluss zu Gerichtsverfahren gegen die Täter käme. «Aber aus so einem hochsensiblen Thema nur eine reißerische Show zu machen, das geht einfach nicht».

 

Die Eltern würden sich häufig nicht trauen, aus dem Vertrag mit dem Sender auszusteigen, wenn das Kind plötzlich nicht mehr will. «Und aus Angst vor einem Vertragsbruch ziehen sie es dann um jeden Preis durch.»

 

Von «möglicherweise verheerenden Folgen» spricht der Experte bei der RTL-II-Produktion «Frauentausch», in der Mütter für zwei Wochen ihre Familien tauschen. «Den Kindern fehlt dann aber ganz plötzlich die wichtigste Bezugsperson.» Greift die «Frauentausch»-Mutter nicht ein, wenn die Ersatzmutter das Wohl des Kindes verletzt, handelt sie sogar gesetzeswidrig. «Denn dann hat sie ihr Kind in die Obhut einer offensichtlich ungeeigneten Person gegeben», erklärte Zainhofer. Von Johanna Uchtmann (dpa)

 

 

Spanier lernen vom Widerstand gegen Stuttgart21

Mediaculture Online - Fr, 20/05/2011 - 12:03

Stuttgart/Madrid - In Spanien lernen Demonstranten von den schwäbischen Gegnern von Stuttgart 21. Eine Gruppe von Demonstranten in Baden-Württemberg überträgt seit längerer Zeit Kundgebungen gegen das Milliarden-Bahnprojekt live ins Netz. «Da kam uns die Idee, wir könnten auch den Spaniern helfen, weil sie unzufrieden waren mit der fehlenden Berichterstattung über ihre Proteste», sagte Tobias Raff, einer der Mitinitiatoren der Seite Cams21. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Online-Ausgabe der «Rhein-Zeitung».

 

«Ein Halbspanier, Rafael Wefers Verástegui, hat über Twitter Kontakt zu mir aufgenommen. Er lebt in Madrid und hilft bei der Suche und Verbreitung neuer Videos», erklärte Raff. Er habe zusammen mit einem Freund die Internet-Domain spanishrevolution.eu» schützen lassen. Unter dem «Hashtag» (dem Twitter-Kürzel) «#cams34» liefen dort seit Anfang der Woche mit Kameras oder Handys aufgenommene Videos auf. Die 34 steht für die Telefon-Ländervorwahl Spaniens, die +34. Am Donnerstagnachmittag waren allerdings die Live-Streams zum großen Teil offline. Dafür halfen die Twitter-Freunde aus dem deutschen Südwesten und übertrugen eine Demonstration vor der spanischen Botschaft in Berlin - auf ihrer Seite Cams21. (dpa)

 

 

Südwesten will Gymnasiallehrer auch in PH ausbilden

Mediaculture Online - Fr, 20/05/2011 - 11:33

Stuttgart - Gymnasiallehrer sollen in Baden-Württemberg künftig nicht mehr nur an Universitäten, sondern auch an Pädagogischen Hochschulen (PH) ausgebildet werden. Dies kündigte die neue Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa an. «Didaktische und diagnostischen Fragen müssen auch in der Gymnasiallehrerausbildung eine größere Rolle spielen.» Die Umstellung werde auch Folgen für die Besoldung der Lehrer haben.

 

Derzeit werden Gymnasiallehrer wegen ihres Universitätsstudiums am besten bezahlt. «Aus der Art der Hochschule, an der ein Studium absolviert wurde, ist keine bestimmte Besoldungshöhe abzuleiten. Der Lehrerberuf ist über alle Schularten hochanerkannt, sehr verantwortungsvoll und anstrengend», erklärte Bauer. Es gehe ihr nicht um eine Angleichung nach unten, sondern darum, die schlechter gestellten Besoldungsgruppen «in vertretbarem Maße» anzuheben – was Lehrerverbände schon seit langem fordern. (dpa)

 

 

Medienkoffer für eigene Spielerfahrungen

Klicksafe - Fr, 20/05/2011 - 09:30
Learning by doing – so lässt sich das Konzept von gameskompakt beschreiben. Das Projekt stellt Medienkoffer zur Verfügung, mit denen Erwachsene und Kinder gemeinsam digitale Spielerfahrungen machen können.

«Krise und Experiment» - Kleist-Doppelausstellung

Mediaculture Online - Fr, 20/05/2011 - 06:00

Frankfurt (Oder)/Berlin - Kleists Leben war geprägt von Krisen und instabilen Verhältnissen. Sein Suizid bleibt geheimnisvoll. Im Festjahr zum 200. Todestag des Dichters widmet sich eine große Doppelausstellung seinem Leben und Werk. Im aktuellen Kleist-Jahr widmet sich eine große Doppelausstellung dem Leben und Werk des Dichters. «Kleist: Krise und Experiment», lautet der Titel der Schau in Frankfurt (Oder), wo Heinrich von Kleist 1777 geboren wurde, und in Berlin, wo er vor 200 Jahren 1811 starb.


Unsicheres Leben in «Katastrophenräumen»


Die Ausstellung im Berliner Ephraim-Palais wird am 20. Mai um 18.00 eröffnet, am 22. Mai im Kleist-Museum in Frankfurt um 11.00. Inszeniert werden laut Veranstalter Leben, Werk und Persönlichkeit des Autors von Werken wie «Der zerbrochene Krug» - in aller Komplexität und Ambivalenz.


Kleists Leben war von zahlreichen Krisen und Katastrophen geprägt, von seiner Zeit als sehr junger Soldat über den Untergang Preußens, seine instabilen Lebensverhältnisse bis hin zu seinem Suizid. Diese Unbilden beleuchtet die Berliner Schau in drei «Katastrophenräumen».


In Frankfurt, wo Kleist in eine märkische Adelsfamilie geboren wurde, widmet sich die Schau den Identitäten des Dichters, zum Beispiel seiner symbiotischen Beziehung zu seiner Halbschwester Ulrike sowie seinen Netzwerken und seinem Verhältnis zum Thema Geld.


«Kleist-Phone» führt als Begleiter durch die Ausstellung


Die Besucher erwarten bühnenbildartige Bauten, Bilder und Handschriften von Kleist und seinen Zeitgenossen. Sie dürfen sich zudem auf ein sogenanntes «Kleist-Phone» freuen, das als akustischer Begleiter durch die Ausstellung führt.


Beide Teile der Schau sind an den jeweiligen Standorten bis zum 29. Januar 2012 geöffnet. Die Doppelausstellung ist einer der Höhepunkte im laufenden Festjahr zum des 200. Todestag von Kleist, zu dem weitere Ausstellungen, Theateraufführungen und Diskussionen geplant sind. (dpa)

Kirby und das magische Garn

Spielbar News - Do, 19/05/2011 - 18:18

Lange Zeit war es um den rosafarbenen Computerspielheld ruhig geworden. Nun kommt Kirby in neuem Gewand auf die Wii-Konsole. Die Woll-Umgebung und die neuen Fähigkeiten des Helden sind ungewohnt, sorgen aber für viel Spielspaß – vor allem bei jungen Spielenden.


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Twitter-Panne: Secret Service zieht über US-Sender her

Mediaculture Online - Do, 19/05/2011 - 14:22

New York - Der US-Geheimdienst Secret Service braucht im Umgang mit Twitter offenbar noch Nachhilfe. Ein Mitarbeiter zog im offiziellen Kanal des Dienstes bei dem Kurzmitteilungsdienst versehentlich über den US-Sender Fox News her. «Musste Fox für eine Geschichte mitverfolgen. Kann mit dem Gequassel nicht klarkommen», hieß es in der Nachricht, wie unter anderem der US-Sender CBS News berichtete. Der Dienst, der unter anderem US-Präsident Barack Obama bewacht, ist erst seit zehn Tagen bei Twitter aktiv.


Der Tweet wurde zwar wenig später gelöscht. Kurz zuvor hatten aber noch einige der rund 20 000 Twitter-Mitleser («Follower») des Secret Service auf den Beitrag geantwortet und Screenshots gemacht. Der Geheimdienst entschuldigte sich für die Kurznachricht. Ein Angestellter mit Zugang zum Twitter-Konto des Secret Service habe «einen nicht genehmigten und unangemessenen Tweet» verschickt, wie ein hochrangiger Geheimdienst-Offizieller sagte. Der Angestellte habe angenommen, dass das Konto nicht öffentlich gewesen sei.


Secret Service glänzte durch Verhör eines 13-Jährigen


Erst Anfang der Woche hatte der Secret Service wegen des Umgangs mit einem Facebook-Eintrag ein schlechtes Bild abgegeben. Ein 13 Jahre alter US-Schüler war von einem Beamten des Geheimdienstes verhört worden. Grund war ein Eintrag des Jungen auf seiner Facebook-Seite nach der Tötung des Al-Kaida-Anführers Osama bin Laden. Der 13-Jährige hatte in seinem Profil bei der Internet-Plattform geschrieben, dass US-Präsident Barack Obama nun vorsichtig sein müsse, weil sich Selbstmordattentäter möglicherweise rächen könnten.


Der Secret Service ist vor allem für den Schutz hoher Amtsträger wie des US-Präsidenten verantwortlich, hat aber auch Vollmachten etwa zur Bekämpfung von Finanzkriminalität. (dpa)

 

Den CBS-Bericht finden Sie hier.

Den Secret Service auf Twitter finden Sie hier.

Tsunami-Risiko in Europa?

Handysektor - Do, 19/05/2011 - 12:43
Die Europäische Union hat sich an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt, welche die schnelle Hilfe bei einer Tsunami-Katastrophe zum Ziel haben. So wurden in Südostasien neue Frühwarnsysteme mit intelligenten Funkchips aufgebaut, verbunden mit der Möglichkeit, die Bevölkerung schnell per SMS zu warnen. Auf einem Workshop in Brüssel am 20. Mai diskutieren Experten nun, wie mit dem Tsunami-Risiko in Europa umzugehen ist. Gefahren voraussehen Beim Workshop in Brüssel tauschen sich Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse aus. Dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft: “Die EU-Forschung über Erdbeben und Tsunamis kann bereits große Erfolge verzeichnen bei der Suche nach innovativen Möglichkeiten zur Verbesserung von Risikoeinschätzungs- und Frühwarnsystemen. Angesichts der tragischen Ereignisse in Japan - und eben erst in Spanien - müssen wir prüfen, was wir noch tun können, um diese tödlichen Naturgefahren besser vorauszusehen und ihrer Herr zu werden. Damit wollen wir den Verlust von Menschenleben und materiellen Gütern so gering wie möglich halten”. SAFER, DEWS, TRANSFER und Co. In Brüssel werden sechs Forschungsprojekte vorgestellt, die insgesamt von der EU mit 16,25 Millionen Euro gefördert wurden. Beim Projekt SAFER wurde beispielsweise ein Erdbebenfrühwarnsystem für Europa entwickelt, bei dem kostengünstige Sensoren zum Einsatz kommen, die sonst in Airbags verwendet werden. Das Projekt DEWS hat dabei geholfen, in Südostasien ein System einzuführen, dass bei einem Katastrophenalarm Massen-SMS verschickt. Und bei TRANSFER wurde zum Beispiel ein Tsunami-Frühwarnsystem für acht Gebiete rund ums Mittelmeer getestet. Wichtige Fragen Beim Workshop in Brüssel am 20. Mai sollen wichtige Fragen diskutiert werden: Welche Lehren können aus der jüngsten Katastrophe in Japan gezogen werden? Wie ernst sind die Risiken in Europa und was kann zu ihrer Reduzierung getan werden? Welche Herausforderungen stellen sich künftig für die Erbeben-/Tsunami-Wissenschaft? Auf welchen speziellen Gebieten muss noch mehr geforscht werden? Die Antworten, die beim Workshop gefunden werden, sind dann eine Grundlage dafür, welche Projekte die EU in Zukunft fördert und welche Systeme zum Schutz der Bevölkerung aufgebaut werden. 

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